Bestattungshaus Graswald - Guter Rat für Trauernde

 

Bestattungshaus Graswald - Guter Rat für Trauernde


Ratschläge für Trauernde.

 

  • Nehmen Sie Hilfe an
    Wenn Ihnen jemand seine Hilfe anbietet, nehmen Sie sie ruhig an und erlauben Sie so, Ihnen Mitgefühl entgegenzubringen.

  • Vergessen Sie Ihre Gesundheit nicht
    Trauer ist kräftezehrend. Achten Sie daher auf regelmäßiges Essen und Trinken und gönnen Sie sich genügend Ruhe.

  • Entscheiden Sie nicht vorschnell
    Viele Menschen haben beispielsweise den Entschluss, persönliche Gegenstände von Verstorbenen möglichst schnell aus dem Haus zu schaffen, später bereut, weil so wertvolle Erinnerungen unwiederbringlich genommen wurden.

  • Seien Sie geduldig
    Es gibt keine Vorschrift, wann die Zeit des Trauerns beendet sein muss. Auch wenn Sie noch Jahre von Trauer ergriffen werden, ist das keinesfalls „unnormal“, sondern ein ganz natürlicher Vorgang.

  • Üben Sie Nachsicht
    Seien Sie nicht nur geduldig gegenüber sich selbst, sondern auch gegenüber Ihren Mitmenschen: Wenn diese sich Ihnen gegenüber zurückzuziehen scheinen, ist das häufig ein Zeichen von Hilflosigkeit. Wenn jemand etwas Falsches zu Ihnen sagt, geschieht dies meist aus Ratlosigkeit und nicht in böser Absicht.

  • Vorsicht vor Medikamenten und Alkohol
    Drogen können vorübergehend von Trauer ablenken und so für eine kurze Zeit helfen. Aber sie machen schnell abhängig und ziehen letztlich den Prozess der Trauer nur unnötig in die Länge. Medikamente sollten nur unter ärztlicher Aufsicht eingesetzt werden.

  • Stehen Sie zu Ihren Gefühlen
    Es hilft nicht, seine Gefühle zu unterdrücken. Weinen ist durchaus erlaubt – auch Männern! Dabei spielt es jedoch keine Rolle, wann und wo Sie Ihre Gefühle zeigen.

  • Reden Sie
    Es hilft, seine Gefühle jemanden mitzuteilen und sie nicht in sich hineinzufressen. Wo ein Zuhörer fehlt, hilft es vielleicht zu schreiben.

  • Steigern Sie sich nicht in Vorwürfe
    Leicht ist man versucht, Schuldige für den Tod eines Menschen zu suchen; es ist normal zu überlegen, wie und ob man selbst, andere oder auch Verstorbene selbst irgendwelche Dinge versäumt haben, die den Tod vielleicht verhindert hätten. Versuchen Sie dennoch den Tod als eine unabänderbare Tatsache hinzunehmen.

  • Lassen Sie den Alltag einkehren
    Natürlich wird niemand nach dem Tod eines Menschen so weiterleben, als wäre nichts geschehen. Aber alltägliche Beschäftigungen helfen Ihnen wieder ins Leben zurückzufinden.

  • Setzen Sie sich nicht unter Druck
    Sie müssen Ihre persönliche Trauerzeit weder abbrechen noch unnötig hinauszögern. Das Überwinden des Schmerzes schafft Raum für positive Erinnerungen an das gemeinsam Erlebte.

  • Leben Sie im Heute
    Es bringt Sie nicht weiter, nur zu überlegen, was übermorgen sein wird und sich Dinge auszumalen, die nach dem Todesfall auf Sie als Hinterbliebene noch zukommen könnten. Konzentrieren Sie Ihre Kräfte auf die Gegenwart und versuchen Sie, dem „Heute“ etwas Positives abzugewinnen.

  • Das Leben geht weiter
    Dieser Satz soll nicht dazu auffordern, den Trauerfall zu verdrängen, aber er kann Ihnen helfen, sich bewusst zu machen, dass durch den Tod eines geliebten Menschen zwar sein Leben beendet ist, aber nicht das Ihre

  • Suchen Sie Kontakte
    Auch wenn viele Menschen in der ersten Zeit der Trauer lieber alleine sein möchten ist es ratsam, nicht in Einsamkeit zu flüchten. Suchen Sie Kontakte. Gespräche mit anderen Betroffenen, mit Freunden und Bekannten oder mit einem Seelsorger können Ihnen helfen zu merken, dass Sie mit Ihren Sorgen und Gefühlen nicht alleine dastehen.


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